Perspektiven für biobasierte und bioabbaubare Kunststoffe in Land-& Forstwirtschaft [PerPlacsBio]
Wissensaufbau, Analyse & Lösungen zu Anwendersicht, Produkteigenschaften und Unternehmenskompetenzen; Teilvorhaben 2 (HFR): Erhebung der Anwendung und Praktiken & Dialog mit der Land- und Forstwirtschaft
Die schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt sowie die Senkung der landwirtschaftlichen Erträge durch Mikroplastik sind bekannt, allerdings fehlt es an Praktiken und Informationen, wie der Kunststoffeintrag in die Flächen tatsächlich reduziert werden kann, ohne gleichzeitig den Vorteil der Nutzung (wie die Reduzierung von Pestizideinsatz durch das Abdecken mit Kunststofffolien) aus den Blick zu verlieren. Die Umweltverträglichkeit von Bio-Kunststoffen als mögliche Alternative zu konventionellen Kunststoffen in Land-und Forstwirtschaft ist noch nicht ausreichend erforscht. Das Ziel des Projekts ist es, Bewusstsein und Wissen zu einem nachhaltigen Einsatz von (Bio-) Kunststoffen in Land-und Forstwirtschaft zu erfassen und zu schaffen, um so möglichst die Mikroplastikbelastung in der Umwelt zu senken und die Ökosystemdienstleistungen des Bodens zu schützen und zu erhalten. Dafür ist es grundlegend, die Perspektiven und Erfahrungen aus der Land-und Forstwirtschaft in die Forschung und Entwicklung nachhaltiger Lösungen einzubeziehen.
In einem Prozess der ko-kreativen Wissensproduktion soll der jetzige Informationsstand ausgebaut und so strukturiert werden, dass fundierte Entscheidungen bei der Kunststoffverwendung getroffen werden können. In einem Zeitraum von zwei Jahren soll in dem Projekt zunächst erhoben werden, inwiefern sich Betreiberinnen der Land-und Forstwirtschaft mit den Folgen der Nutzung von (Bio)Kunststoffen auseinandersetzen und Maßnahmen zur Vermeidung von Mikroplastik in Böden und Gewässern ergreifen oder vorschlagen. Dabei bearbeitet das NOVA Institut die Wissensgrundlagen zur Entscheidungsfindung, wo zum Beispiel Biokunststoffe sinnvoll eingesetzt werden können. Die UM und die HFR führen im Dialog mit Land-und Forstwirtinnen u.a. Interviews und Workshops durch, um die Umsetzbarkeit der gemeinsam erarbeiteten Maßnahmen zu analysieren.
Titel: Perspektiven für biobasierte und bioabbaubare Kunststoffe in Land-& Forstwirtschaft [PerPlacsBio]: Wissensaufbau, Analyse & Lösungen zu Anwendersicht, Produkteigenschaften und Unternehmenskompetenzen; Teilvorhaben 2 (HFR): Erhebung der Anwendung und Praktiken & Dialog mit der Land-und Forstwirtschaft
Perspektiven für biobasierte und bioabbaubare Kunststoffe in Land-& Forstwirtschaft [PerPlacsBio]
Wissensaufbau, Analyse & Lösungen zu Anwendersicht, Produkteigenschaften und Unternehmenskompetenzen; Teilvorhaben 2 (HFR): Erhebung der Anwendung und Praktiken & Dialog mit der Land- und Forstwirtschaft
Die schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt sowie die Senkung der landwirtschaftlichen Erträge durch Mikroplastik sind bekannt, allerdings fehlt es an Praktiken und Informationen, wie der Kunststoffeintrag in die Flächen tatsächlich reduziert werden kann, ohne gleichzeitig den Vorteil der Nutzung (wie die Reduzierung von Pestizideinsatz durch das Abdecken mit Kunststofffolien) aus den Blick zu verlieren. Die Umweltverträglichkeit von Bio-Kunststoffen als mögliche Alternative zu konventionellen Kunststoffen in Land-und Forstwirtschaft ist noch nicht ausreichend erforscht.
Das Ziel des Projekts ist es, Bewusstsein und Wissen zu einem nachhaltigen Einsatz von (Bio-) Kunststoffen in Land-und Forstwirtschaft zu erfassen und zu schaffen, um so möglichst die Mikroplastikbelastung in der Umwelt zu senken und die Ökosystemdienstleistungen des Bodens zu schützen und zu erhalten. Dafür ist es grundlegend, die Perspektiven und Erfahrungen aus der Land-und Forstwirtschaft in die Forschung und Entwicklung nachhaltiger Lösungen einzubeziehen.
In einem Prozess der ko-kreativen Wissensproduktion soll der jetzige Informationsstand ausgebaut und so strukturiert werden, dass fundierte Entscheidungen bei der Kunststoffverwendung getroffen werden können. In einem Zeitraum von zwei Jahren soll in dem Projekt zunächst erhoben werden, inwiefern sich Betreiberinnen der Land-und Forstwirtschaft mit den Folgen der Nutzung von (Bio)Kunststoffen auseinandersetzen und Maßnahmen zur Vermeidung von Mikroplastik in Böden und Gewässern ergreifen oder vorschlagen. Dabei bearbeitet das NOVA Institut die Wissensgrundlagen zur Entscheidungsfindung, wo zum Beispiel Biokunststoffe sinnvoll eingesetzt werden können. Die UM und die HFR führen im Dialog mit Land-und Forstwirtinnen u.a. Interviews und Workshops durch, um die Umsetzbarkeit der gemeinsam erarbeiteten Maßnahmen zu analysieren.
Mehr über das Projekt erfahren sie auf der Seite der Universität Münster:
https://www.uni-muenster.de/OekologischePlanung/forschung/perplacsbio.html
Titel: Perspektiven für biobasierte und bioabbaubare Kunststoffe in Land-& Forstwirtschaft [PerPlacsBio]: Wissensaufbau, Analyse & Lösungen zu Anwendersicht, Produkteigenschaften und Unternehmenskompetenzen; Teilvorhaben 2 (HFR): Erhebung der Anwendung und Praktiken & Dialog mit der Land-und Forstwirtschaft
Mittelgeber/Projektträger: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (www.fnr.de) (BMEL)
Laufzeit: 01.10.2025 -30.09.2027
Projektverantwortung: Prof. Dr. habil. Sebastian Hein
Projektpartner: Universität Münster/ Institut für Landschaftsökologie,nova-Institut für politische und ökologische Innovation GmbH (NOVA)
Projektmitarbeiter/innen: Luca Kiener
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